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Methoden-Workshop Wertstromorientierte Geschäftsprozessoptimierung

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  • Termine

    Preis: auf Anfrage
    Ort: Inhouse
  • Themen

    In der Produktion kann die Orientierung am Wertstrom mittlerweile zahlreiche beeindruckende Erfolge vorweisen. Häufig wird aber übersehen, dass sich die Idee der Wertstrommethode auch auf Geschäftsprozesse außerhalb des Produktionsbereichs übertragen lässt. Durch konsequente Konzentration auf die Kundenorientierung und auf die Wertschöpfung ist eine gezielte Optimierung der Abläufe bei stets gesicherter Qualität des Outputs und deutlich niedrigeren Kosten möglich.

    • Anforderungen an die Geschäftsprozesse der Zukunft
    • Identifikation erfolgsentscheidender Geschäftsprozesse aus der Sicht des Kunden
    • Kundenorientierte Erfassung, Darstellung und Bewertung der identifizierten Ist-Prozesse
    • Systematische Optimierung der Geschäftsprozesse und Organisationsabläufe nach Kundennutzen und Wertschöpfung
    • Erfolgsfaktoren und Fallstricke bei der Umsetzung der erarbeiteten Soll-Prozesse
    • Einsatzpotenziale von (Open Source-)Software zur Geschäftsprozessoptimierung
    • Fallbeispiele erfolgreicher und wirkungsloser Geschäftsprozessgestaltung


    Der Workshop wendet die Vorgehensweise der Wertstrommethode konsequent auf die Geschäftsprozessoptimierung an. Damit werden die Prozesse durchgehend auf die Kunden hin ausgerichtet. Das unterscheidet diesen Workshop von den Ansätzen vieler IT-Anbieter, die Geschäftsprozesse in erster Linie nach den Möglichkeiten ihrer Software ablaufen lassen wollen.

  • Inhalt

    Richten Sie Ihre Geschäftsprozesse an Kunden und Wertschöpfung aus!

    Wie beim Wertstromdesign muss auch bei der Gestaltung der Geschäftsprozesse der Nutzen für den Kunden im Vordergrund stehen. Es gilt also, die Abläufe aus Kundensicht zu analysieren und den Wertschöpfungsbeitrag daraufhin auszurichten. Ähnlich wie nach einer Analyse einer Fabrik die Produktionsstrukturen an den Kundentakt anzupassen sind, erfolgt anschließend die Ausrichtung der Organisation und der IT auf die neuen Geschäftsprozesse. Keinesfalls darf diese Reihenfolge umgekehrt werden. Denn in der Produktion kommt schon lange niemand mehr auf die Idee, dass der Kunde längere Lieferzeiten akzeptieren muss, nur weil unbedingt an alten Strukturen festgehalten werden soll.

    Stellen Sie Ihre Geschäftsprozesse grafisch und verständlich dar!

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und die Geschäftsprozesse müssen alle Mitarbeiter des Unternehmens verstehen – nicht nur die IT- oder die Organisationsabteilung. Mittlerweile stehen leistungsfähige Beschreibungsnotationen wie beispielsweise eEPK (erweiterte ereignisgesteuerte Prozessketten) oder BPMN 2.0 (Business Process Model and Notation) zur Verfügung. Die Kunst ist aber, den richtigen Detaillierungsgrad zu wählen. Analog zur Wertstrommethodik soll schnell ein Überblick geschaffen werden, der alle wesentlichen Aspekte mit Schwachstellen und Verbesserungspotenzialen enthält, ohne sich in unnötigen Details zu verlieren. Dazu wird in diesem Workshop ein pragmatischer und schnell nachvollziehbarer Ansatz zur Geschäftsprozessoptimierung vorgestellt, der sich an bewährten Verfahren aus der wertstromorientierten Produktion orientiert.

    Informationen zur Durchführung

    Der Workshop ist bewusst interaktiv gestaltet. Inhaltlich sind keine Vorkenntnisse nötig. Vielmehr werden die notwendigen Grundlagen leicht verständlich dargestellt und Schritt für Schritt vermittelt. Zahlreiche Fallbeispiele stellen laufend den Bezug zu praktischen Anwendungen her. An geeigneten Stellen erfolgt zusätzlich der Einsatz von Open Source Werkzeugen. Zudem haben die Teilnehmer jederzeit die Möglichkeit, Fragen oder Beispiele aus ihrer eigenen beruflichen Praxis einzubringen.

  • Ziele & Vorteile

    Profitieren Sie von wertstromorientierten Geschäftsprozessen!

    • Kunden- und wertstromorientierte Gestaltung der Geschäftsprozesse
    • Verständliche Darstellung der organisatorischen Abläufe für alle Mitarbeiter
    • Systematisches Erschließen von Optimierungspotenzialen in den Prozessen
    • Anregungen durch die Vorstellung und Diskussion von Best-Practice-Beispielen
    • Hinweise auf Fallstricke und Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung
    • Einsatzmöglichkeiten von Open Source Software


    Verwandeln Sie Ihr Unternehmen in einen Wertschöpfungsgenerator!

    Sie lernen, die Geschäftsprozesse aus der Perspektive des Kunden zu betrachten und mit geeigneten Notationen grafisch darzustellen. Dadurch erkennen Sie schnell, wo die Schwachstellen liegen. Die wertstromorientierte Optimierung versetzt Sie dann in die Lage, wirksame Verbesserungen zu entwickeln. Sie wissen, wie Sie diese an andere Prozessbeteiligte kommunizieren und erfolgreich umsetzen. Sie kennen weiterhin die Vorteile der Wertstromorientierung gegenüber einer IT-getriebenen Vorgehensweise und verstehen gerade deshalb, die Einsatzpotenziale von (Open Source) Software richtig zu nutzen.

    Zielgruppe:

    • Geschäftsführer
    • Mitarbeiter aus der Organisationsabteilung
    • Prozesseigner und Prozessverantwortliche
    • Gestalter betrieblicher Abläufe
  • Programmablauf

    09:00 - 09:15   Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Unterlagen
         
    09:15 - 10:00   Anforderungen an die Geschäftsprozesse der Zukunft
        Was erwartet der Kunde? Wie ändert sich das Wettbewerbsumfeld? Welche Möglichkeiten bietet die IT?
         
    10:00 - 10:45   Identifikation erfolgsentscheidender Geschäftsprozesse aus der Sicht des Kunden
        Wie nimmt der Kunde einen Geschäftsprozess wahr? Wo beginnt für ihn der Prozess, wann ist er beendet und was macht den Unterschied zur Konkurrenz aus? Welche Bedeutung hat diese Betrachtung für die internen Abläufe?
         
    11:45 - 11:00   Kaffeepause
         
    11:00 - 12:00   Kundenorientierte Erfassung, Darstellung und Bewertung der identifizierten Ist-Prozesse
        Mit welcher Genauigkeit sollten die Prozesse erfasst werden? Wie geeignet sind die Notationen eEPK und BPMN 2.0 zur Darstellung der Prozesse? Nach welchen Kriterien lassen sich Schwachstellen und Verbesserungspotenziale ermitteln?
         
    12:00 - 13:00   Systematische Optimierung der Geschäftsprozesse und Organisationsabläufe nach Kundennutzen und Wertschöpfung
        Woher können Anregungen für Optimierungen gewonnen werden? Wie sollte ein wertstromorientierter Geschäftsprozess ablaufen? Mit welcher Methodik kann ein optimaler Ablauf entwickelt werden?
         
    13:00 - 14:15   Gemeinsames Mittagessen
         
    14:15 - 15:00   Erfolgsfaktoren und Fallstricke bei der Umsetzung der erarbeiteten Soll-Prozesse
        Was sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren für die Umsetzung der Soll-Prozesse? Welche Fallstricke traten in gescheiterten Projekten am häufigsten auf? Wie können diese vermieden und damit der Erfolg gesichert werden?
         
    15:00 - 15:15   Kaffeepause
         
    15:15 - 16:00   Einsatzpotenziale von (Open Source-)Software zur Geschäftsprozessoptimierung
        In welchen Phasen der Geschäftsprozessoptimierung ist der Einsatz von (Open Source-)Software sinnvoll? Was muss dabei beachtet werden? Welche Vor- und Nachteile haben diese Werkzeuge?
         
    16:00 - 17:00   Fallbeispiele erfolgreicher und wirkungsloser Geschäftsprozessgestaltung
        Welche Erkenntnisse können aus erfolgreichen Projekten anderer Unternehmen gewonnen werden? Inwiefern sind auch deren Fehler aufschlußreich? Wie lassen sich die Schlussfolgerungen auf das eigene Projekt übertragen?
  • Referenten

    Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wunderlich Hochschule Landshut
    • Prof. Dr.-Ing. Wunderlich beschäftigt sich seit 1994 intensiv mit modernen Methoden zur Optimierung von globalen Produktions- und Logistikprozessen nach technischen, organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Er promovierte im Bereich "Fertigungsorganisation" und ist Partner im EU-Exzellenznetzwerk "Innovative Produktionsmethoden".
    • Als ausgewiesener Supply Chain Experte und Geschäftsprozessoptimierer führt er laufend Projekte für Industrieunternehmen sowie Logistikdienstleister durch und verfügt über Operations-Erfahrung bei einer international führenden Top-Management-Beratung (bekannt durch "Fabrik des Jahres"
    • Deutschlands ältestem und härtestem Benchmark-Wettbewerb).
    • Seit Oktober 2010 ist der Ludwig-Erhard-Preisträger des Jahres 2003 als Professor an der Hochschule Landshut aktiv und entwickelt dort u.a. Methoden zur wertstromorientierten Optimierung betrieblicher Abläufe in Produktion und Logistik mit Hilfe rechnergestützter Werkzeuge.

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